DM

Gegner ist oftmals nur die Routine

1. Und 2. Lauf zur deutschen Meisterschaft der Motorradakrobaten

Schatthausen.
Nur ein paar Kilometer vom oft parodierten Nußloch entfernt nahmen sich die nationalen Motorrad- Asse die Lenkergriffe in die Hand und starteten am Samstag in die Jahres-Erstrunde. Die 124 genannten Starter forderten dem Württembergischen Ortsverein (MSC Schatthausen e.V.) eine 100%ige Organisation ab, welche allerdings reibungslos von statten ging! Einziges Problem war das Zeitpensum eines jeden Starters, die 6 Stunden Mauer wurden von vielen Fahrern durchbrochen was den einen oder anderen Zeitstrafpunkt mit sich brachte.
Die prophylaktisch auf Regen abgestimmten und geräumig gebauten Sektionen waren für alle Fahrer gut und
eigentlich einfach zu bezwingen, jedoch der böse Feind Routine war mit am Start!!! Mit oftmals doofen und vermeidbaren Fehlern drehte sich die Skala der Strafpunktetafel.
Mit geringster Rotation drehte sich das Zählwerk des aus Großbritannien angereisten Jack Sheppard, welcher außer Wertung an den Start gegangen war und bewies das in den 3 Gesamtrunden nicht mehr als 3 Füße von Nöten waren um die teils künstlich angelegten Sektionen bezwingen zu können!!! Nachdem dieser allerdings doppelt so viele Zeitstrafpunkte am Ende des Tages auf dem Konto hatte wurde man auf die Staukomplikationen in den Sektionseinfahrten aufmerksam und agierte am darauf folgenden Veranstaltungstag mit einer Stunde Aufschlag!
Zweiter des Samstagslaufs wurde der Schwelmer Christian Kregeloh, dicht gefolgt vom Braker Duo Kammel /Stranghöner! Der Herr und sein Gescherr hatte zu Saisonantritt wieder einmal jede Menge Spaß im Gelände und konnten mit Ratschlag und präziser Ausführung am ersten Tag unzufrieden, jedoch am Zweiten umso grinsender in den blauen Schatthausener Himmel schauen.
Ein weiterer Lokalsportler konnte in der 1. Bundesliga des Trialsports Anschluss halten. Nach eigener Aussage unnötigen 3 „Vollpunktzahlen“ blieb dem Engeraner Jan Junklewitz (DMSC Bielefeld) noch der 5. Platz!
Punktgleich, jedoch mit einem „Nuller“ mehr schob sich der aus Dambeck stammende Namensvetter Peters vor den Abiturienten.
Markus Schütte (MSC Brake) konnte seine Beta ebenfalls in den Top Ten Rängen abstellen und hatte genau wie Teamkollege und Debütant Tim Stuckmann (MSC Brake) mit den Zeitstrafpunkten zu kämpfen.
Die Zweite Bundesliga wurde von 3 Lokalisten unter die Räder genommen (Tim Junklewitz Sa: 13./So: 5., Frank Derbogen Sa: 15. So: 17. sowie Tobias Müller Sa: n.g. So: 13.)
Der Sonntag brachte Veränderung! Deutlich gehobener Schwierigkeitsgrad in den Sektionen brachte mehr Strafpunkte, der entspanntere Zeitplan eliminierte allerdings die Zeitstrafpunkte. Mit Ruhe und Ausgewogenheit führte der Rekordmeister des MSC Brake Carsten Carl Stranghöner seinen Zögling Mirco mit seiner Gas Gas durch Stockwerk und über Stein auf das höchste Treppchen des Tages und der Gesamtwertung.
Strahlender 2. Wurde der Shercobändiger Junklewitz mit deutlichem Punktepolster zum zuvor zweitplatzierten Kregeloh! Schütte platzierte sich auf Platz 6 und auch Erststarter Stuckmann konnte sich einen Platz unter den ersten 10 sichern!
Eine Überraschung brachte der Horn Bad Meinberger Heizungsbaumeister Sascha Hanning mit einer super Leistung gewann der Starter des DMSC Bielefeld den 2. Lauf der Klasse 3.
Wir können gespannt dem nun folgenden Trial entgegenfiebern, welches mit reichlich Ehrgeiz gewürzt am 13. Und 14. Oktober im Osnabrücker Piesberg stattfinden wird!
Spannung ist gewiss und die Trialhochburg OWL wächst und gedeiht!!!
Ergebnisliste Samstag
Ergebnisliste Sonntag
Samstag1Sonntag1

The Final Countdown

Bevor einer von uns es schafft, dieses Wochenende in Worte zu fassen oder gar Bilder zu sortieren, sendet uns Ulrich Kossiek das Angebot, seine Fotos im Originalformat nutzen zu dürfen.
Da er einen eigenen
Internetauftritt für sein Hobby pflegt, kommen wir alle schon heut´ am Feiertag in den Genuss der ersten Bilder. ( Unterpunkt "Galerien" )
Vielen Dank dafür !
Die Ergebnislisten stehen beim
MSC Osnabrück bereit !

„The Final Countdown“
Nach „Meet me on the equinox” ist der obige Songtitel leider bereits der letzte der diesjährigen Deutschen Trial-Meisterschaft ( Hoffentlich gibt es im nächsten Jahr mehr Veranstaltungen!).
Carl hatte ja bereits am Samstag den Grundstein für einen weiteren Meisterschaftserfolg gelegt und wollte dieses durch den vierten Laufsieg in diesem Jahr bestätigen. Dieses wurde jedoch durch die ebenfalls sehr ordentlich in den Rasten stehenden Jan Peters und Mirco Kammel knapp verhindert. Mit einem winzigen Punkt Vorsprung auf Platz zwei und drei belegte Jan Peters zum ersten Mal in diesem Jahr den ersten Platz. Punktgleich mit Carl konnte sich Mirco, durch mehr Einser Sektionen, den zweiten Platz sichern. Christian Kregeloh, ein wieder sehr gut fahrender Jan Junklewitz, Jonas Widschwendter und als siebter, Markus Schütte belegten die weiteren Plätze.
In der Endabrechnung steht der MSC Brake jetzt wie der „FC Bayern München des Trialsport“ da!
(Dies ist übrigens ein Original Zitat von Jörg Manthey vom Westfalenblatt während der abendlichen Meisterfeier).
Platz eins, drei und fünf in der Abschlusstabelle für MSC Brake Fahrer sind für mich der absolute Hit und zeigen, dass wir in den letzten Jahren, besser gesagt Jahrzehnten, nicht alles falsch gemacht haben können. Bestärkt wird dieser Eindruck noch von einem guten dritten Platz von Tim Stuckmann in der „2. Liga“! Da Carl im nächsten Jahr nach eigenem Bekunden nicht in der Trial Meisterschaft unterwegs sein wird (er wird sich wohl dem Enduro-Sport zu wenden!?) sind aber dennoch wieder drei MSC-ler dabei, da Tim in die gelbe Spur aufsteigen wird.

Für die nächsten Jahre habe ich keine Bange um vordere Platzierungen des MSC Brake in der Deutschen Trial-Meisterschaft. Obwohl die „Jungs“ alle noch unter Zwanzig sind sollte die Arbeit am noch jüngeren Nachwuchs ebenfalls wieder in den Vordergrund treten. Die ersten Hoffnungsschimmer zeigten unsere heutigen Größen schließlich bereits vor vielen Jahren in der deutschen Jugendmeisterschaft in den unteren Klassen. Nur eine kontinuierliche Aufbauarbeit gewährleistet den nachhaltigen Erfolg. Diese Aufgabe sehe ich übrigens nicht nur für den MSC Brake, sondern vielmehr für Gesamt-OWL! Die gemeinsame Arbeit an dem ADAC Trial Gelände in Brackwede kann dafür auch ein Baustein sein – Packen wir es an!

Didi – „Der stolze König“

PS.: Wo waren eigentlich die ADAC Vertreter am Wochenende ? ( Werner war da )

Westfalen Blatt Online Bericht Klick aufs Bild !
WB DM 2011

Bericht der NW
DM 2011 NW
Weitere Bilder in unserer Albensammlung

DM Showdown in Osnabrück – Zwischenbericht nach Tag Eins

Völlig unbekannte Bedingungen im Piesberg heute Morgen! Eigentlich fahren wir seit dreißig Jahren IMMER bei nasskaltem Miesewetter in die Runde. Heute jedoch gab´s am ersten Oktoberwochenende noch einmal Sommer pur. Fünfundzwanzig Grad und mehr, Sonne ohne Ende, sowie Staubwolken im gesamten Bruch. Diese, eigentlich als Geschenk gedachten Bedingungen machten die Sektionen jedoch auch sehr tückisch. Von Runde zu Runde wurden die Fahrspuren immer loser und tiefer und somit auch nicht leichter.
In der Klasse 1 hat Carl von Beginn an gezeigt wer in diesem Jahr Meister werden will. Da er das dann auch ordentlich durchzog war sein Tagessieg nie gefährdet und so führt er die Meisterschaftstabelle mit deutlichem Vorsprung weiter an. Dahinter war es eng und ist es eng geblieben. Mirco hat sich durch seinen zweiten Platz auf den ebenfalls zweiten Tabellenplatz verbessert. Markus hat den dritten vierten Platz in diesem Jahr belegt und ist kurioserweise trotzdem „nur“ Fünfter. Knapp hinter Jan Peters und Christian Kregeloh.
Sehr schön anzusehen war der „Wiedereinstieg“ von Jan Junklewitz. Nach, für mich, sensationeller ersten Runde, musste er dem Trainingsrückstand ein wenig Tribut zollen und erreichte immerhin noch den guten sechsten Platz!
In der Klasse zwei ging Tim Stuckmann als Vierter der Tabelle ins Rennen. Obwohl er den ganzen Tag mit seinen Leistungen haderte (meiner Meinung nach auch berechtigt!!) konnte er am Ende doch noch den dritten Platz sichern und sich somit auch in der Tabelle Platz drei erobern. Vorneweg fuhren mit deutlichem Abstand der Lokal-Matador Michel Schulte sowie Franzi Kadlec.
Mal schauen was unsere Jungs morgen noch so leisten. Ich denke da ist noch etwas Luft nach oben.
Direkt im Anschluss werden wir bei Welscher unsere diesjährige Jahres- und auch wohl Meisterfeier starten. Ich freue mich auf Euch!!
Didi

DM Endläufe - Letzte Erinnerung

Osnabrück

Trial DM Wochenende Röhrnbach

„Meet me on the equinox“
(Titelmelodie zu „Twilight“ von “Death cab for cutie“ - wenn nicht bekannt, einfach mal rein hören – lohnt sich!)
Unter diesem Motto fuhren wir am Sonntagabend erschöpft aus Röhrnbach zurück nach Ostwestfalen. Der Titel bedeute so viel wie: „Triff mich auf halben Wege“ – und dieser war bereits nach zwei Läufen zur deutschen Trial Meisterschaft 2011 vollbracht. Leider haben sich dieses Jahr nur zwei Veranstalter für die Austragung der Meisterschaft gefunden und so gehen wir erst im Oktober in Osnabrück wieder an den Start.
Aber fangen wir mal vorne an. Langwierige Anreise am Freitag (700 km!!), schnelles Schnitzel bei Familie Eibl und nen Schlürbier in der gebuchten Ferienwohnung – schon war der Freitag vorbei. Am Samstag trafen sich rund 100 Starter mit anhängendem Tross im Fahrerlager. Obwohl es die ganze Woche heftig geregnet hatte schien das Geläuf relativ griffig und so konnte es um 10.00 Uhr für die Senioren ins Rennen gehen.
Als Braker hatten folgende Recken genannt: Jochen bei den Senioren, Sascha in der blauen Spur, Tobi Müller, Tim und Martin Stuckmann im Trial Cup und Carl, Mirco und Markus in der Meisterklasse. Neben den Unseren waren mit Tim Junklewitz, Sascha Hanning, Jan Brockmeyer, Michel Schulte und auch Manfred Sustrate( Fürstenhagen) als Nachbarn dabei.
Bei den Senioren ging Jochen sensationell in seinen ersten DM Lauf seit mehreren Jahren. Nach der ersten Runde lag er auf einem sehr guten dritten Rang, konnte diesen jedoch in der Folge nicht halten und beendete diesen Samstag mit einem ordentlichen 8. Platz. Sascha, der ja bekanntlich überall, nur nicht auf dem Trialmoped unterwegs ist, belegte einen 9. Platz, der zwar nicht seinem Leistungsvermögen, dafür aber seinem Trainingspensum, gerecht wird.
In der Cup Klasse sind zwei, von mir im letzten Jahr hochgehandelten, Kandidaten an den Start gegangen. Um es vor weg zu nehmen: Die Tabelle strafte mich Lügen! Tim auf dem 8. Und Tobi auf dem 9. Rang waren nicht das, was sie ( und nicht nur sie selbst) erwartet hatten. Obwohl Tim „gefühlt“ sensationell unterwegs war, haben am Ende zwei Sektionen die nicht so recht klappen wollten, zu diesem Resultat geführt. Schwamm drüber – am Sonntag gibt es ja einen neuen Anlauf.
In der Meister Klasse haben wir zwar auch erst Halbzeit, jedoch hat hier einer bereits zwei dicke Pflöcke gesetzt! Carl begann bereits am Samstag eindrucksvoll die Spuren des Wiedereinsteigers zu hinterlassen. Platz zwei hinter dem „Schleicher“ Martin Kroustek bedeuteten die ersten 20 DM-Punkte. Dahinter reihten sich Jan Peters, Christian Kregeloh und ein gut fahrender Markus Schütte ein. Der amtierende Meister Mirco begann diesen Lauf wie es sich für den Titelverteidiger gehört – 18 Punkte und damit Tuchfühlung zur Spitze. Doch wurde diesem guten Beginn durch heftige Migräne ein Ende gesetzt. Sichtbar unter den Schmerzen leidend gelang es Mirco dennoch das Trial auf dem, für diese Voraussetzungen, guten 6. Platz zu beenden. Der Rest des Samstags war für ihn dann nur noch Ruhe bei völliger Dunkelheit!
Alle Klassen hatten aufgrund der Länge und Beschaffenheit der Zwischenstrecke am Ende böse Zeitprobleme. Die letzte Runde erinnerte eher an eine Enduro als an eine Trial Veranstaltung. Durch die entsprechenden Zeitstrafpunkte wurden die Tabellen dann auch noch kräftig durcheinander gewirbelt. Nach diesem zum Teil regnerischen und kaltem Tag freute sich ein jeder auf die heimische Dusche!
Der Sonntag begann wieder regnerisch – jedoch noch ein paar Grad kühler. Trotz des enormen Regens der vergangen Tage war der Boden weiter erstaunlich gefügig. Nur die Steine in den Sektionen 6 bis 10 waren wieder ekelig glitschig – das sind die wohl auch nach einer Dürreperiode von zwei bis drei Jahren!!
Mirco begann diesen Tag mit einer mäßigen Runde, konnte jedoch die Runden zwei und drei auf Augenhöhe mit Martin Kroustek und Carl beenden und belegte folgerichtig den dritten Platz (Platz 2 in der deutschen Wertung). Dahinter kam Christian Kregeloh wiederum als Vierter und Markus als Fünfter ins Ziel. Mit Platz eins, zwei und vier (in der Meisterschaftswertung) kamen die drei MSCler dem von mir gewünschtem Braker Podium schon sehr nahe und liegen auch in der Meisterschafts-Wertung auf Kurs!!
In der Cup Wertung konnte Tobi verletzungsbedingt nicht mehr eingreifen und so lag es an Tim St. die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Obwohl die „gefühlte“ Leistung schlechter war als am Vortag belegte die Rundentafel etwas anderes. Platz zwei nach Runde eins! Durch die Fahrtzeitverlängerung konnten wir dann auch etwas entspannter in die weiteren Runden gehen. Tim legte sehr konstant, trotz sich verschlechterten Witterungs- und Bodenverhältnissen, zwei weiter 20er Runden hin und belegte den zweiten Tagesrang. Da der Erste, Markus Kipp – immerhin schon 42 Jahre!!! – nicht in der Meisterschaftstabelle auftauchte, konnte Tim die begehrten 20 DM-Punkte einfahren. Die restlichen OWLer landeten im Formationsflug auf den Plätzen 12 bis 14: Sascha Hanning, Tim Junklewitz und dem nachgereisten Martin Stuckmann.
Sascha Richter konnte sich im Pokal vom 9. Auf den 8. Platz und Jochen vom 8. Auf den 7. Platz verbessern. Wichtiger als die Platzierungen war bei diesen Beiden jedoch der Spaß den sie dieses Wochenende hatten.
In der Meisterschaftstabelle der beiden oberen Klassen sind die MSCler sensationell platziert:
Klasse 1:
1
. Carl Stranghöner40
2. Christian Kregeloh 30
3
. Mirco Kammel 28
Jan Peters 28
5. Markus Schütte 26
Klasse 2:
1. Franzi Kadlec 32
2. Tim Ammon 31
3. Michel Schulte 30
4. Tim Stuckmann 29
5. Sascha Hanning 26
Wie erwähnt scheinen in der Meisterklasse die Pflöcke für die Meisterschaft bereits gesetzt zu sein, jedoch ist der Kampf um die Plätze zwei und drei noch völlig offen. Zwei MSCler haben hier noch alle Möglichkeiten. Im Cup hat Tim durch seine Platzierungen noch alle Möglichkeiten als Braker ganz nach oben zu kommen – da gehört er nach Meinung des Verfassers auch hin!

Didi

Die kompletten Ergebnisliste gibts hier.

Der Vorhang hat sich geschlossen – Der König ist tot, es lebe der König!

Um es kurz zu machen:
„Unser“ Carl wurde von „unserem“ Mirco als "DEUTSCHER TRIAL-MEISTER" abgelöst !
In einem der letzten Berichte hatte ich von dem diesjährigen „Krimi“ in der Trial-DM geschrieben. Aus „Leser“ Sicht hat Mirco das Ende der Story aber eher langweilig gestaltet. Mit zwei Laufsiegen in Osnabrück (und vorher schon in Schatthausen) hat er doch deutlich die Spannung aus dem Geschehen genommen.
Mit insgesamt fünf Laufsiegen und acht Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger ist er verdienter Meister geworden! Zurzeit wird noch in uralten Tabellen gestöbert um die Vermutung, dass er der jüngste Dt. Meister aller Zeiten ist, zu belegen. Nur Thomas Bormet aus den Achtzigern des letzten Jahrtausend könnte ihm diesen Titel streitig machen.
Der Sonntag in Osnabrück begann deutlich freundlicher als der nasskalte Samstag. Bei trockenen Bedingungen ging es ein weiteres Mal in den Piesberg. Die Sektionen „bestraften“ jedoch die Fahrer, da durch den ausbleibenden Regen, der durch die Stollen mitgetragene Schlamm nicht mehr von den Steinen „abgewaschen“ wurde. Keine der zwölf Sektionen wurde dadurch leichter!
Mirco begann den Tag sehr souverän und übernahm nach Runde eins und zwei mit deutlichem Vorsprung die Führung. Hinter ihm reihten sich Jan, Christian und ein weiteres MSC Mitglied ein. Markus hatte vor allem dank seiner sehr guten ersten Runde noch Tuchfühlung zum Podium. In Runde drei begann der Führende jedoch deutlich an zu schwächeln. Neunundzwanzig Punkte waren zum einen zu viel für die Nerven des wassertragenden, noch amtierenden Meister, zum anderen das Ergebnis mangelnder Konzentration oder Kondition – oder beides ???
Aber es hat dann doch zum Tages-und Gesamtsieg gereicht. Hinter Mirco ging das Gerangel um die weiteren Plätze mächtig zur Sache. Den zweiten Platz sicherte sich Jan spätestens durch die beste Schlussrunde vor Christian, der mit böse angeschlagenen Zehen die Zähne zusammen beißen musste. Markus begann die letzte Runde sehr gut, bis er sich in Sektion drei eine schmerzhafte Muskelverletzung in der Schulter zuzog. Danach konnte er nur noch einige Sektionen durchfahren, die anderen jedoch, musste er „knipsen“ lassen. Aus dem bis dahin möglichen vierten wurde daher nur ein siebter Platz – Schade!
Die Gesamttabelle 2010 in Auszügen:
  • Mirco Kammel
  • Jan Junklewitz
  • Jan Peters
  • Christian Kregeloh
  • Pascal Springmann
  • Markus Schütte
Die Klasse zwei wurde bereits vorzeitig von Tobias Huser gewonnen, der deshalb in Osnabrück schon mal in die gelbe Spur geschnuppert hat. Dahinter hatte Tobi Müller noch die Chance auf Platz zwei. Da aber Sven Schäfer aus der Lüneburger Heide die Nerven behielt, wurde es trotz ordentlicher Ergebnisse von Tobi, „nur“ der dritte Platz. Direkt dahinter, als Vierter, reihte sich Tim Stuckmann dank sehr guter zweiter Saisonhälfte ein. Tim Junklewitz hätte eigentlich auch in diese Region gehört, war aber dieses Jahr der Pechvogel und musste neben Tagesiegen auch einige Streichergebnisse verbuchen.
Erwähnenswert bleiben noch zwei weitere Protagonisten dieser Klasse. Stucki, der Papa von Tim, stand des Öfteren gemeinsam mit dem eigenem Nachwuchs zur Siegerehrung an. Ein Novum, dass Vater und Sohn so weit vorne im Trial-Cup unterwegs sind. Sascha Hanning hat in Osnabrück gezeigt, dass er mehr als ordentlich seine Sherco durch die Sektionen bewegen kann. Zwei sensationelle Laufsiege brachten ihn noch auf Platz zehn der Gesamttabelle!!
Im Trial-Pokal waren nur zwei OWL-er unterwegs. Kevin Spiekerkötter hatte in diesem Jahr Zeit sich an das DM-Niveau zu gewöhnen – nächstes Jahr muss er zeigen, dass er hier zuhause ist. Sascha Richter wurde nach sehr guten Ergebnissen( wenn er denn mal dabei war, der hat ja immer irgend etwas Anderes vor!) immer noch Fünfter – trotz drei fehlender Läufe!!

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der MSC Brake ( auch das restliche OWL) die höheren Klassen deutlich bestimmt hat. Für die nächsten Jahre versprechen die Jungs tolle Ergebnisse!

Glückwunsch noch einmal an Mirco zum Gewinn der diesjährigen Deutschen Trial-Meisterschaft. Dieses gilt auch für das gesamte Umfeld, allen voran Christin, Willi und Carl, ohne daß ein solcher Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

Didi

sieger
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Videos vom Endlauf
TV Bericht OS-F1
Ergebnisliste DM


Bilder von Moritz Frankenberg
Bilder von Peter Gürtler

DM Lauf in Osnabrück – Kurzer Zwischenstand nach dem Samstag

Bei original Piesberg Wetter wurden die Recken mit ihren Helfern in den vorletzten DM Lauf geschickt.
Detlef Brockmeyer hatte viele neue Sektionen in den nasskalten Steinbruch gebaut.
Obwohl die wirklichen „Klopper“ fehlten wurde in den Klassen 1, 2 und 3 keine einstelligen
Rundenergebnisse nach Hause gefahren – schwer genug war es also doch!
Der anfängliche Dauerregen war natürlich auch nicht der beste Freund der Fahrer und Helfer – noch viel weniger von den wackeren Sektionshelfern. Vielen Dank für Euren Einsatz!
Aus der ersten Runde kam Mirco als Führender vor Christian Kregeloh, Jan Peters und erst an vierter Stelle, Jan Junklewitz.
Markus kam mit einer ordentlichen( gefühlt war sie gar nicht so gut) 28er Runde als Fünfter an.
Nach Runde zwei sah die Tabelle nur wenig verändert aus: Mirco vor Christian, Jan J. und Jan Peters.
Also musste die letzte Runde die Tabelle bestimmen, da die Abstände noch sehr gering waren.
Von den ersten Fünf kam Markus als Erster mit einer sehr schönen 25er Runde nach Hause und sicherte sich mal wieder einen guten 5. Platz.
Mirco brachte dann 16 Punkte, übernahm damit die Führung und eigentlich auch den Tagessieg. Christian Kregeloh(23) und Jan Peters (32) reiten sich hinter Mirco in der Tabelle ein.
Nur eine „Fabelrunde“ hätte Jan J. nun noch zum Sieg gereicht. Deshalb bestand nur die Frage auf welchem Platz er sich hinter Mirco einreihen würde. 20 Punkte würden reichen um sich knapp vor den bis dahin zweitplatzierten zu setzen.
Exakt mit diesem Ergebnis kam Jan dann ins Ziel und konnte so noch Schadensbegrenzung betreiben.

Folgender Tabellenstand ist nach dem ersten Tag in Osnabrück aktuell:
  • Mirco 153
  • Jan J. 148
  • Jan Peters 120
  • Christian Kre. 112
  • Pascal Springm. 98
  • Markus 88
Bunt gewürfelt wurden die Ergebnisse in der Klasse zwei. Völlig überraschend fuhr ein weiterer OWL-er den Tagessieg nach Hause: Sascha Hanning vom DMSC Bielefeld konnte seinen Erfolg selbst nicht fassen – HGW!!!!!
Auch die anderen OWL-er waren gut unterwegs: Tim St.(5), Tobi (7),Stucki (10) und Frank Derbogen (13) zeigten Flagge. Tim Junklewitz musste bereits in der ersten Runde seine Sherco mit kapitalem Schaden an die Seite stellen und schied unglücklich aus.
Morgen geht’s bei hoffentlich besserem Wetter erneut in den Piesberg um den Deutschen Trial Meister 2010 zu ermitteln.
Direkt nach der Siegerehrung in Osnabrück geht’s zur Meisterfeier ins Vereinsheim des MSC Brake. Egal wer von den beiden Führenden den Pokal nach OWL holt – er wird gebührend gefeiert. Auch der Vize Titel in OWL ist ebenfalls ein gutes Ergebnis. Seid also dabei – erst ein wenig Frischluft, dann ein „wenig“ Frischbier !
Didi

Teil 4 des diesjährigen Trial DM Krimi

Am Freitagnachmittag machten wir uns mit dem Stuckmannschen Reisebus auf den Weg zum vierten Teil des DM-Krimi 2010 nach Schatthausen. Unterteilt sind die insgesamt fünf Folgen noch jeweils in zwei Akte, einen am Samstag und den anderen am Sonntag.
Zur Erinnerung noch mal die Zusammenfassung der bisherigen Folgen:
1. Nach dem Großheubach Wochenende führte noch Jochen Schäfer die Tabelle an. Ihm folgte Mirco Kammel auf Platz zwei und Jan Junklewitz auf dem dritten Rang.
2. Verletzungsbedingt musste Jochen leider aus der Serie aussteigen und so kamen unsere beiden „Recken“ punktgleich auf dem ersten Tabellenplatz aus Schwemlitz ins heimische OWL.
3.Nach dem dritten Teil in Dreckenach sah es so aus als könnte Jan den entscheidenden Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht haben da er, im Gegensatz zu Mirco, immer sehr konstant aufs Podium fährt – und das schon seit mehr als einem Jahr!!! Brauchte er also nur noch so weiter durchziehen – oder ??
In Schatthausen kam Jan also mit einem „ordentlichen“ Vorsprung von acht Punkten auf Mirco an.
Bis auf die Einheimischen waren alle Fahrer positiv überrascht, was der ansässige MSC aus seinem schnuckeligen Trialgelände gemacht hat. Die Jungs brauchen sich so nicht einmal vor den Großheubachern verstecken!! Angefangen bei dem sehr schönen Vereinsheim – in Wurfweite zur Kirche, Bäcker und Dorfkneipe – aber des Weiteren auch die sehr selektiv angelegten Stein-Sektionen. Hier kann jeder Trialer von Klasse sechs bis hinauf zur Klasse eins mindestens zwei Wochen trainieren ohne eine Sektion doppelt fahren zu müssen!!
Alle an der Gestaltung des Brackweder ADAC Trialgelände Beteiligten, sollten sich diese Gegebenheiten als Vorbild nehmen. Vielleicht machen wir mal eine gemeinsame Besichtigungsreise mit den Verantwortlichen – es würde sich lohnen!!
Aber jetzt zurück zur Überschrift. Am Samstag fuhr Mirco mit recht ordentlichem Vorsprung auf seine Verfolger einen deutlichen Sieg nach Hause. Jan, nach Runde zwei noch auf Platz drei liegend, konnte sich durch eine gute letzte Runde noch den zweiten Platz holen. Hierdurch verlor er „nur“ drei Punkte in der Tabelle auf seinen Trainingspartner und führte weiter mit fünf Punkten. Am Abend hofften alle Beteiligten, die heimischen Sektionsbauer voran, auf bessere Wetterbedingungen am Sonntag.
Von „Oben“ war dem dann auch so. Pünktlich um neun Uhr wurden im Minutenabstand die Fahrer in den nächsten Akt geschickt – es fehlte nur der Vorhang! Leider hat das schöne Spätsommerwetter zu Anfang die Sektionen nicht leichter gemacht und so kamen alle Fahre mit vielen Strafpunkten aus der ersten Runde. Ganz vorn in der Klasse eins setzten sich vier Fahrer vom restlichen Feld ab. Unter die gewohnten Mirco, Jan und Jan Peters mischte sich, etwas ungewohnt, Christian Kregeloh mit zwei ordentlichen Runden. Als erstes setzte Christian dann im Ziel mit einer achter Runde ein richtiges Ausrufezeichen. Also waren die „Asse“ gefordert. Als nächstes kam Mirco mit neun Punkten, aber weniger aus den Vorrunden, ins Ziel und übernahm die Führung hauchdünn. Als Jan Peters mit zwölf Punkten nach Haus kam, damit punktgleich mit Christian, war der zweite Platz für Mirco schon in der Tasche. Zitat von Mirco zu diesem Zeitpunkt:“ Ein Zweiter ist doch ein gutes Ergebnis!“
Jetzt lag es an Jan die Platzierungen zu machen. Kommt er mit einem einstelligen Ergebnis, ist er Erster. – Dass, es geht haben Christian und Mirco bereits bewiesen - kommt er mit mehr als dreizehn Punkten, ist er „nur“ Vierter und verliert deutlich in der Gesamt-Tabelle.
Die Spannung legte sich, zumindest im „Kammel-Lager“, nachdem Jan 17 Punkte aus der letzten Runde mitbrachte. Hierdurch wurde aus einem acht Punkte Vorsprung für Jan, ein zwei Punkte Rückstand gegenüber Mirco in der Gesamt Tabelle.
Die restlichen OWL-er schlugen sich zumeist sehr ordentlich in den schwierigen Sektionen. Markus Schütte fuhr mit Platz fünf und sechs ein gutes Wochenende und liegt auf einem respektablen sechstem Gesamtrang.
Tim Stuckmann mit zwei fünften Plätzen, Tobi Müller mit Platz sechs und sieben und die beiden „alten Herren“ der Klasse zwei( Stucki und Sascha Hanning) mit Plätzen unter den ersten zehn, auch gut! Tim Junklewitz hätte sich, zumindest aus Punkte Sicht, die Anreise leider ersparen können – nur ein Zähler aus zwei Läufen ist für ihn nicht angemessen. Akzeptieren und beim nächsten Mal besser machen, kann hier nur sein Motto sein!
Bleibt als Resumee des Berichterstatter nur zu sagen: „Wer sich den Showdown in Osnabrück entgehen lässt ist selber Schuld !!!“
Seid also dabei – im Piesberg in zwei Wochen!!!!
Didi
Trial_DM
Stand der DM

Stand der Trial-DM 2010 nach 6 Läufen (aus OWL-Sicht)

Nach nunmehr sechs Läufen zur dt. Trial-Meisterschaft lohnt es sich mal Revue passieren zu lassen.
In der Meister-Klasse liegt Jan J. nach dem Dreckenach-Wochenende vor Mirko auf dem ersten Platz. Markus liegt auf einem guten sechsten Rang und ist damit der dritte OWL-er in den Top-Sechs der deutschen Elite – so etwas hat es bisher noch nie gegeben!
Im dt. Trial-Cup sind die Ostwestfalen ebenfalls ganz weit vorne dabei. Tobi Müller als Zweiter, Tim Stuckmann als Vierter und Tim Junklewitz als Fünfter sind in Lauerstellung auf das gelbe Schild in 2011. Das wäre für mich der absolute Knaller, wenn im nächsten Jahr sechs OWL-er in der Meister-Klasse unterwegs wären – nur Mut!!! (Tim Junklewitz hat sich schon dafür bekannt – die beiden Anderen können das auch!). Sascha H. und Stucki haben im Mittelfeld der Klasse Spaß an der Trialerei und freuen sich über jeden Punkt und heile Knochen!
Im Trial-Pokal hat Sascha, trotz eines fehlenden Laufes, einen ordentlichen dritten Rang inne. Platz zwei in der Gesamttabelle ist da noch nicht vergeben.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der OWL-Tross sensationell in der Meisterschaft unterwegs ist. Die beiden nächsten Läufe finden Anfang Oktober in Schatthausen statt.
Die Endläufe in Osnabrück dürfte sich eigentlich keiner von Euch verpassen lassen, da hier zum einen Motorsport auf höchstem Niveau präsentiert wird, als auch mit Top Platzierungen der OWL-er zu rechnen ist!
Piesberg in Osnabrück am 16. Und 17. Oktober!!!!
Da wird Carl als amtierender Meister vermutlich von einem weiteren OWL-er abgelöst – er wäre ebenfalls ganz vorne dabei, hat seine Prioritäten dieses Jahr aber anders gesetzt - also hinfahren und anfeuern!!

Auszüge aus den aktuellen DM-Tabellen:
Deutsche Trial-Meisterschaft
1. Jan Junklewitz – DMSC Bielefeld 101
2. Mirco Kammel – MSC Brake 93
3. Jan Peters 75
4. Christian Kregeloh 73
5. Pascal Springmann 65
6. Markus Schütte – MSC Brake 55
.
13. Jan Brockmeyer – MSC Osnabrück 20

Deutscher Trial-Cup
1. Tobias Huser 97
2. Tobias Müller – MSC Brake 70
3. Sven Schaefer 67
4. Tim Stuckmann – MSC Brake 62
5. Tim Junklewitz – DMSC Bielefeld 58
.
9. Frank Derbogen – MSC Sieker 44
.
17. Sascha Hanning – DMSC Bielefeld 14
.
23. Martin Stuckmann – MSC Brake 1

Deutscher Trial-Pokal
1. Lars Böttcher 99
2. Peter Herz 81
3. Sascha Richter – MSC Brake 71

Den Jungs bei ihrem Sport zuzusehen macht echt viel Spaß. Und wenn dann noch so erfolgreich um gute Plätze gekämpft wird umso mehr! Seid also dabei!!

König Didi


Wechselhaftes Wochenende in der Vulkan-Eifel

Der OWL-Trial-Tross machte sich am Freitag auf den Weg in die noch sonnige Eifel. Auf der Hinfahrt erklärte uns Markus so nebenbei was das Eifelwetter sei. „Wenn man den gegenüber liegenden Berg sehen kann, fängt es gleich an zu regnen. Und wenn man ihn nicht sehen kann, ist doch klar, regnet es bereits!“ Auf der Hinfahrt konnte man über diese „Weisheit“ noch lachen – am Sonntag hat dann keiner mehr gelacht – aber dazu später mehr.
Folgende Fahrer machten sich am Samstag auf die dreimal zu befahrene, 15km lange, Zwischenstrecke (ich hoffe ich habe keinen vergessen!):
Klasse 1:
Jan Junklewitz, Mirko Kammel, Markus Schütte, Jan Brockmeyer
Klasse 2:
Tim und Martin Stuckmann, Tim Junklewitz, Tobi Müller, Sascha Hanning, Frank Derbogen,
Klasse 3:
Sascha Richter
Klasse 4:
Uwe Kelber, Stephan Prante, Stefan Blomeyer
Begleitet wurden die o.g. Recken von der gewohnten Betreuer-Crew und zusätzlich ca. 15 Braker, und einigen weiteren OWL Schlachtenbummlern. Am Freitagabend wurde von diesen natürlich schon die Platzierungen der Folgetage ausdiskutiert. Mit dieser stattlichen Anzahl von OWLern sprengten wir die gesamten Kapazitäten des Hotel“ Zur Post“ und das komplette Gästebetten-Angebot von Kobern-Gondorf.
Bei sonnigen 25-30 Grad gingen um 11.00 als erstes die Senioren auf die Strecke. Stefan Blomeyer als Fast-OWLer blieb mit einem elften Platz leicht hinter seinen Möglichkeiten. Stephan Prante und Uwe sind nach eigenen Aussagen „nur“ zum Spaßhaben dabei und beendeten den Tag stressfrei auf den Plätzen 25 und 26. Ordentliche Ergebnisse für „DIE STIMME des Hallentrial“ und „DIE STIMME des Leineweberring“!!
Sascha Richter fuhr in der Klasse 3, punkgleich mit dem Zweiten, auf das Podium. Glückwunsch für den dritten Platz. Wenn der neben seinen anderen sportlichen Aktivitäten auch noch ein wenig auf dem Moped üben würde, wäre er für mich der erste Kandidat für den Platz ganz oben!
Sechs OWLer befinden sich in der Klasse 2 unter den Top 20 – Platz 3,5,7,12,18 und 20 sind vor diesem Wochenende in unserer Hand.
Die beiden Tim`s hatten sich ja in Schwemlitz nach vorn gekämpft, währen Tobi durch seine Konstanz bereits den dritten Gesamtrang inne hatte. Ganz vorne stand bei der Punkteverteilung am Samstag Tim Junklewitz, der hinter dem Holländer Marco Reit, einen sehr guten 2. Platz herausfuhr. 20 DM Punkte sind der verdiente Lohn. Mit Platz 4 für Frank Derbogen ( wurde auch mal wieder Zeit) und Platz 6 für Tim Stuckmann bestätigten die beiden ihr Leistungsvermögen. Auch Sascha Hanning und ein enttäuschter Tobi erhielten noch Punkte( 6, bzw. 2). Nur Stucki blieben als 23. die DM-Punkte vergönnt.
In der Meister-Klasse konnte Jochen auch dieses Wochenende, verletzungsbedingt, nicht eingreifen und ist damit raus aus den vorderen Plätzen. Mirko und Jan gingen punktgleich führend, erst gegen 13.00 Uhr in die Veranstaltung. Ausgeschlafen hätten sie also sein sollen. Waren sie auch, aber einer war wohl noch „ausgeschlafener“. Jan Peters fuhr mit einem deutlichen Vorsprung vor Jan als Zweiten und Mirko als Dritten, seinen 2. Saisonsieg heraus. Markus und Jan Brockmeyer waren mit Platz 7 und 11 nicht ganz zufrieden, sind aber dennoch gut unterwegs.
Leichter Vorteil also nach dem ersten Tag für Jan gegenüber Mirko wobei noch fünf Wertungsläufe auf dem Programm stehen.
Am Abend wurde es mit der Siegerehrung recht spät – zum einen bedingt durch den späten Start, inkl. der Verlängerung der Fahrtzeit, zum anderen durch die „kurze“ Ansprache von Peter Lunnebach, als ersten Vorsitzenden des heimischen MSC!
Natürlich muss noch erwähnt werden, dass die Bier- und Imbiss Buden von Brakern abgeschlossen wurden – Aktive und ihre Wasserträger ausgeschlossen.
Am Sonntag wurden wir von einem monotonen Dröhnen des Eifelregens geweckt. Beim Frühstück wurde ein Abbruch der Veranstaltung entweder befürchtet oder herbeigesehnt – es kommt halt immer auf die eigene physische Verfassung an. Also ich hätte einen freien Tag sehr genossen!!
Da die Kollegen des veranstaltenden MSC Dreckenach aber ihre Hausaufgaben gemacht hatten, wurde pünktlich um 10.00 Uhr, die Veranstaltung gestartet. Bis dahin hatten viele helfende Hände die Sektionen den seeeeeeeehr feuchten Bedingungen angepasst – Hut ab, war wirklich nicht leicht, aber dafür sehr gelungen.
Um den Spaßfaktor nicht allzu sehr zu strapazieren, verzichteten Uwe und Stephan auf einen Start – eine, meiner Meinung nach, richtige Entscheidung. Stefan Blomeyer stürzte sich dennoch ins Abenteuer.
Das „Stürzen“ war eigentlich nicht als Kalauer gedacht, war aber dennoch einer, da kaum ein Starter ohne Einen ins Ziel kam – also nicht ohne Kalauer sondern ohne STURZ!!!
Sascha Richter fuhr - für mich völlig unverständlich!! - total gelöst, fröhlich pfeifend und die widrigen Bedingungen ignorierend, ein ordentliches Trial. Platz fünf, teilweise ohne Bremswirkung am Vorderrad, kann sich sehen lassen. Zusätzlich übernahm er dann noch, direkt nach seinem Zieleinlauf, meinen Job als Wasserträger für Markus – Ich hatte nämlich vom Wetter „die Schnauze voll!!“ – Vielen Dank dafür!
Tim Junklewitz konnte seine Platzierung vom Vortag in der Klasse zwei nicht mehr erreichen und musste sich mit Platz 14 und 7 DM-Punkten zufrieden geben. Besser lief es da für Tobi – mit Platz 6 und 13 DM-Punkten war er wieder da wo er hin gehört. Frank und Tim St. fuhren ebenfalls weit nach vorn und sind in der Gesamt-Tabelle auf Lauerposition.
In der Meisterklasse will ich dieses Mal mit einem der Wasserträger/Minder anfangen. Riesendusel, dafür einen gespaltenen Helm, hatte Exe als Betreuer von Jan J. In einer recht steilen Abfahrt der Zwischenstrecke(geschätzte Geschwindigkeit 40-50 km/h!!) lagen zwei umgestürzte Bäume waagerecht über der Fahrspur. Viermal war der Egbert da, ordentlich gebückt, drunter hergekommen – aber – beim fünften Durchgang an diesem Wochenende war er offensichtlich nicht aufmerksam genug (Ich hatte mächtig Respekt vor den beiden Kollegen und habe jedes Mal einen halben bis ganzen Diener gemacht). Egbert scheint einen Moment nicht ganz bei der Sache und knallt mit der beschriebenen Geschwindigkeit volles Mett gegen das störrische Hindernis von rund 40 cm Durchmesser und wird unsanft von seiner Sherco getrennt, die noch einige Meter bergab alleine macht! Bis auf eine, durch den runtergeknallten Helmschirm, leicht beschädigte Nase und bösen Nackenschmerzen kam er ansonsten mit einem nachvollziehbaren Schreck davon – der Arzt diagnostizierte am Montag keinerlei knöcherne Verletzungen – Glück gehabt!!!
Aber nun zum Spocht in der Klasse 1: Jan kam aus der ersten Runde mit 25 Punkten nach Hause, Christian Kregeloh relativierte aber mit 22 Punkten sein Ergebnis. Mirco kam zum Einen mit 33 Punkten, zum Anderen, mit einem nicht glücklichen Minder Carl aus der ersten Runde – nur Platz 5, da sich auch noch Pascal Springmann( 28 Punkte) und ein, wie entfesselnd fahrender Jan Peters mit sensationellen VIER Punkten, vor ihn schoben. Markus haderte nach 37 Punkten mit sich selbst und selbst sein Minder ( also ICH) hatte gar nicht bemerkt, dass das Ergebnis nicht schlecht war.
Den Rest der Veranstaltung dominierte weiterhin Jan Peters, der mit nur 34 Gesamt-Punkten, den Sieg deutlich in die Nord-Ost Richtung Deutschlands mitnahm. Jan J. errang, spätestens durch seinen super letzten Durchgang, einen wichtigen zweiten Rang und setzt sich in der Tabelle ordentlich von Mirco ab, der am Ende „nur“ den fünften Rang erreichte. Markus konnte mit Platz 10 nicht zufrieden sein – Jan Brockmeyer mit Platz 12 auch nicht, obwohl er zeitweise sehr gut unterwegs war.
Alle, die an diesem Wochenende in Dreckenach unterwegs waren konnten mit der Veranstaltung ( bis auf das Sonntagwetter!!) zufrieden sein. Es ist sehr nett anzusehen, wie viel Mühe sich die Aktiven des MSC Dreckenach alle zwei Jahre machen um einen würdigen DM-Lauf zu veranstalten – sowohl auf der sportlichen, aber vor allem auch auf der „kulturellen“ Seite!
Herzlichen Dank für das schöne Wochenende nach Dreckenach.
Didi
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3. und 4. Lauf zur dt. Trialmeisterschaft in Schwemlitz

Am Freitag begaben wir uns in die staureiche Anfahrt in die wunderschöne Lüneburger Heide. Aufgrund der sehr überschaubaren Entfernung ( nur gut 200 km) wurden die Steh-Passagen aber mit der notwendigen Gelassenheit genommen.
Nach seeeehr gutem Essen und ein paar Sektionsbesichtigungen im Trial-Gelände wurden im Ferienhaus der Familie Menke, bei einem Schlür-Bier , noch schnell die größten Fragen der Welt beantwortet.
Diese Ferienwohnungen laden jeden von Euch ein, mindestens ein Wochenende, wenn nicht eine ganze Trial-Woche, in Schwemlitz zu verbringen. Suuuper Frühstück, angenehme Zimmer, schmale Preise, Entfernung zum Trial-Gelände gerade mal 1 Kilometer – kann man auch direkt mit dem Moped erledigen!!!! Einfach GENIAL!!
Der MSC war mal wieder zahlreich vertreten – ich will aber auch die anderen OWL-er nicht unerwähnt lassen, die gehören ja auch zur „Familie“ !
Klasse 1:
Jan Junklewitz
Mirko Kammel
Markus Schütte
Klasse 2:
Tim Stuckmann
Tobi Müller
Tim Junklewitz
Sascha Hanning
Frank Derbogen
Martin Stuckmann
( der gehört hier mit seinem Alter eigentlich gar nicht mehr hin, zeigt aber zum Teil sehr sehenswerte Aktionen!!!)
Klasse 3:
Sascha Richter
Kevin Spiekerkötter
Klasse 4:
Uwe Kelber

Am Samstag ging es dann um 10.00 Uhr in die „Bütt“. Uwe musste sich bei den Senioren erst einmal an den Schwierigkeitsgrad gewöhnen, hatte aber dennoch viel Spass und wird auch in Dreckenach an den Start gehen – sollte so manch einem anderen „Alten“ ein Beispiel sein!
In der blauen Spur fuhr Sascha, wie bereits in Groß-Heubach, ein ordentliches Rennen und belegte einen guten 5. Platz. Kevin bestätigte meinen Eindruck von den ersten Läufen und ist auf einem guten Weg.
Die „Weißen“ sind in diesem Jahr auf einem ausgeglichenen Niveau unterwegs. Die DM-Tabelle wurde gehörig durcheinander gewirbelt! Tim Junklewitz, der noch den letzten Lauf gewonnen hatte, kam aufgrund einer fiebrigen Erkältung nicht über einen 17. Platz hinaus – ergo – null Punkte. Dafür war der andere Tim( Stuckmann) endlich da, wo ich ihn Ende der letzten Saison eigentlich sah. Platz 4 und viel Spaß an der Trialerei waren der verdiente Lohn.
Tobi fuhr wieder sehr ordentlich und ist durch seine Konstanz in der Tabelle ganz weit vorne( Platz 6). Frank, Sascha und Martin kämpfen im Mittelfeld sehr beachtlich. Vor allem „Stucki“ lässt mit seinem Fahrstil mehrfach die Zuschauer mit der Zunge schnalzen( wenn der noch das Einparken lernen würde, wäre er auf dem Podium!).
Bei den Gelben gab es bei der Siegerehrung beinah eine „La-ola“ bei der Übergabe des Sieger-Pokal. Jan Peters hat es nach vielen vergeblichen Versuchen endlich geschafft ganz oben auf dem Podium zu stehen. Das gesamte Fahrer/Helferfeld freute sich mit ihm über den Sieger-Pokal. Dahinter belegten die „OWL-er“ die Plätze 2-4!!!! Mirko vor Jan und Markus.
Kaum einer der Teilnehmer war von seinen eigenen Leistungen begeistert, da die Sektionen optisch einen nicht so schweren Eindruck machten. Aber der sehr trockene Staub in den Spuren und auf den Steinen machten ein „nasses mapping“ im Kopf des Fahrers( Original-Zitat des amtierenden Meisters) notwendig!
Ich muss es nicht erwähnen – tu es aber trotzdem – am Abend wurde natürlich weiter an den großen Problemen der Welt gearbeitet.
Am Sonntag hatte Uwe sich den Start gespart und sah dafür aus der Beobachter-Perspektive wieder großen Spocht!
Sascha fuhr wieder in die vorderen Ränge ( diesmal Platz 3), ohne den erhofften Spitzenplatz zu erreichen – Spaß hatte er trotzdem!
In der zweiten Liga kämpften weiter Sascha, Frank und Martin um die Platzierungen. Bei Tobi liefs noch besser als am Samstag und der 3. Platz war der Lohn. Damit ist er in der Gesamt-Tabelle ganz weit vorne und hat sich auch deutlich von Tim Junklewitz abgesetzt, der sich zumindest auf den 12. Platz am Sonntag verbessern konnte( immer noch Grippe-angeschlagen).
Den „Hammer“ hat jedoch Tim Stuckmann raus geholt. Nur die „Heidschnucke“ Sven Schäfer hatte weniger Punkte als er und so nahm er, zu Recht stolz, den Pokal des Zweiten in Empfang und ist damit in der Gesamt-Tabelle ganz weit nach vorne gekommen.
In der Meister-Spur wurde Jan J. von seinem Minder Exe vor dem Start noch mit einem Spezial-Training auf die Veranstaltung eingestellt. Auf der Suche nach meinem Schützling konnte ich den Beiden einige Minuten zusehen. Immer wieder musste Jan, genau nach Anweisung seines Wasserträgers, über ekelige, mittelgroße Findlinge, der genau vorgegebenen Spur folgen – nicht immer zum Spaß des Fahrers – aber am Ende mit dem notwendigen Erfolg belohnt! Platz 1 in dem nachfolgenden „Rennen“ hat ihn wieder ganz nach vorn in der Meisterschaftstabelle gebracht.
Direkt an seinen Fersen kam Mirko wieder als Zweiter ins Ziel – super Konstanz in diesem Jahr – und damit punktgleich mit Jan an der Tabellenspitze.
Markus fuhr wieder ein sehr ordentliches Trial und war mit Platz 6 nicht unzufrieden.
Insgesamt war es mal wieder ein sehr schönes Wochenende. In zwei Jahren sollten, ähnlich wie in Dreckenach, mal einige von Euch als Zuschauer dabei sein – es lohnt sich!!
Die Tabellen Stände nach 4 Läufen im Einzelnen:
Klasse 1:
1. Mirko Kammel 67
2. Jan Junklewitz 67
5. Markus Schütte 40
Klasse 2:
1. Tobias Huser 60
3. Tobi Müller 55
5. Tim Stuckmann 43
7. Tim Junklewitz 32
12. Frank Derbogen 18
18. Sascha Hanning 5
20. Stucki 1
Klasse 3:
1. Lars Bötcher 59
4. Sascha Richter 43

Didi

Bilder und komplette Ergebnislisten gibts hier:
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